Reale und surreale Welten
"OLTRE I CONFINI" (Jenseits der Grenzen)
Mit der Schirmherrschaft des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland Mailand und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Was haben die fantasievolle, leicht surreal -metaphysisch anmutende Darstellung einer Frauengestalt (von Christine Halm), das Bild einer Schüssel, in die Mehl geschüttet wird und offensichtlich ein Kuchen gebacken werden soll (von Irina Valkova) und schließlich der Blick in einen Spiegel, in dem ein auf Dauer verlassenes Zimmer zu sehen ist und auf den ein Abschiedsgruß geschrieben ist (von KyungWon Shin), miteinander gemein?
Die drei Künstlerinnen bearbeiten in recht unterschiedlicher Darstellungsweise ein gemeinsames Thema: Über Grenzen hinaus. Es geht um Grenzerfahrungen, Ausdehnung und Überwindung von Grenzen, aber auch deren Rigidität und Unüberwindbarkeit:
FÜHRUNG DURCH DIE AUSSTELLUNG
Für den Besuch der Ausstellung, haben wir auf unserer Website eine Präsentation aller ausgestellten Werke erstellt, die Sie während Ihres Besuchs begleitet und Ihnen die entsprechenden Informationen liefert.
Um auf die entsprechende Seite zu kommen, klicken Sie bitte hier>>>

Im Juni 2024 hatte die SI-PO die XVII. Kulturbörse der VDIG in Prato ausgerichtet und dort eine Vielzahl an Kontakten mit Mitgliedsgesellschaften aus Deutschland geknüpft. Daraus sind viele Verbindungen entstanden: Denken wir nur an die Tournee der Pinocchio Ausstellung oder die Vielzahl neuer Erasmusverbindungen.
Auch der Kontakt zur DIG Bielefeld entstand in diesem Moment. Schon im Frühjahr 2025 hatte Rossella Baldecchi dort mit großem Erfolg ausgestellt (siehe Fotogalerie), nun kam der erste Gegenbesuch aus Bielefeld.
Worum geht es in der Ausstellung?
Nun, die Künstlerinnen stellen das „Überwinden von Grenzen” auf verschiedene Weise dar: soziale Grenzen: „zwischen Individuen und Gemeinschaft”, zwischen Makrokosmos und Mikrokosmos; chronologische Grenzen: „Wissen über Vergangenheit und Gegenwart”; zwischen real und surreal – und zwischen verschiedenen Kulturen! Die drei Künstlerinnen stammen nämlich aus drei verschiedenen Ländern und haben völlig unterschiedliche kulturelle Hintergründe.
Sie tun dies auch durch die Techniken, die sie in ihren künstlerischen Ausdrucksformen verwenden, und durch die Bildsprache: Fotografie, Mischtechniken, Malerei, Video und Texte, die miteinander kombiniert werden. Die Bildsprache ist teilweise vom Surrealismus inspiriert.
Das Überschreiten von Grenzen zeigt sich auch in den Biografien der drei Künstlerinnen
Christine ist gebürtige Deutsche, hat aber die Teilung des Landes in ihrer persönlichen Geschichte erlebt.
Kyungwon stammt aus Südkorea und lebt seit vielen Jahren in Bielefeld.
Irina ist russischer Herkunft, hat aber inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft und studierte vor ihrem Umzug nach Bielefeld in Sankt Petersburg, in den Vereinigten Staaten und in Berlin.
Weitere Informationen zu den Künstlerinnen finden Sie hier>>>
Zwei Sendungen bei Deutschradio
Wir haben die Anwesenheit der drei Künstlerinnen bei der Vernissage in Montale genutzt, um einige Interviews mit ihnen und einigen Besuchern zu führen, die wir am 17. Oktober (14.00 Uhr) und 19. Oktober (12.00 Uhr) bei Deutschradio präsentiert haben.
HIER KÖNNEN SIE DIE BEIDEN SENDUNGEN HERUNTERLADEN
SENDUNG 1 VOM 17.10.
SENDUNG 2 VOM 19.10.
Hier eine kleine Auswahl von Fotos von der Einweihung in Prato
Hier eine kleine Auswahl von Fotos von der Einweihung in Signa
Hier eine kleine Auswahl von Fotos von der Einweihung in Montale




















































