Wozu heutzutage noch Sprachen lernen?
Ein oft diskutiertes Thema, vor allem an Schulen:
„Es reicht, ein bisschen Englisch zu können!
Für den Rest gibt es Übersetzungs-Apps auf dem Handy und künstliche Intelligenz."
„Und wenn es um die sogenannte „zweite Sprache“ geht":
“Also machen wir uns nicht mit unnötigen Dingen die Mühe.”
Miteinander reden, um sich zu verstehen
Aber ist es wirklich so einfach? Wahrscheinlich nicht!
Der Mensch hat die Sprache erfunden, um zu sprechen, um zu kommunizieren, um sich gegenseitig zu verstehen; und das nennt man nicht „Schreiben“!
Oder wollen wir wirklich, dass wir uns bald nur noch gegenseitig Bildschirme zeigen?
Stellen wir uns die Frage:
Wie sind Bildung und Kultur (die untrennbar miteinander verbunden sind) hier in Europa entstanden? Weil wir voneinander gelernt haben!
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Die Demokratie von den Griechen
• Das Römische Recht
• Die Reformation von Martin Luther in Deutschland
• Die Französische Revolution
• Die Aufklärung in Frankreich und Deutschland '
• Die “Bill of Rights” in England, die die Grundrechte festlegte
• Die Renaissance in Italien.....
Das ist unsere europäische Kultur, Kunst und Wissenschaft. Lasst uns gemeinsam darauf aufbauen!
Aber.....
die Geschichte zeigt uns, dass wir uns leider nicht nur positive Dinge weitergegeben haben. Nein, leider haben wir in Europa keine Gelegenheit ausgelassen, uns gegenseitig zu bekämpfen und zu zerstören. Diese Zerstörung betrifft die Zukunft unserer Kinder. Wir haben viele Generationen dazu gezwungen, nach all dem Schaden wieder von vorne anzufangen. Vielleicht, aber auch nur vielleicht, sind wir nach dem Zweiten Weltkrieg etwas vernünftiger geworden und haben uns mit der Gründung der Europäischen Gemeinschaft einander angenähert. Ein kleiner Funken Hoffnung.
In mehr als 80 Jahren gab es in Europa keine Zeit, in der wir uns nicht mit Kriegen um das Gebiet der EU gekämpft haben.
In der EU gibt es 24 Amtssprachen, mehr als 200 Dialekte und eine große Vielfalt an Kulturen.
Einerseits bedeutet das Reichtum, andererseits bringt das auch Probleme mit sich.
Doch je mehr Sprachen wir lernen, desto größer wird der Reichtum und desto geringer das Problem.
Denn so können wir miteinander kommunizieren und voneinander lernen!
Natürlich gibt es vieles zu kritisieren und vieles, was verbessert werden könnte, aber betrachten wir die Dinge einmal aus einer grundlegenden Perspektive. Denken wir an die Verträge von Maastricht, Schengen und Lissabon in ihrem Inhalt und ihrer Perspektive, insbesondere für die junge Generation und vor allem im Hinblick auf deren Bildung (Bologna-Prozess).
